Sudan – Neu im Programm!

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Der Sudan als Reiseland? JA! Und was für ein Land! Es gibt hier mehr als 900 Pyramiden, viele Tempel und Gräber. Aber mehr noch als die antiken Reste – im Vergleich zum Beispiel mit Ägypten, sind es nur Reste – faszinieren die Bewohner und die Landschaft. Der Nordsudan ist ein noch wenig bereistes Gebiet, vom Massentourismus unberührt. Die Menschen sind hilfsbereit, unglaublich gastfreundlich und kontaktfreudig. Touristische Infrastruktur dagegen ist nur spärlich vorhanden. Im Gebiet zwischen Khartoum und dem Norden, dorthin führen auch die meisten Reisen, gibt es aber schon sehr gute Asphaltstraßen und auch einige sehr schöne Unterkunftsmöglichkeiten.

Politischer Hintergrund und Sicherheitslage

Am 9. Juli 2011 trennte sich der Süden vom Norden. Der Südsudan ist derzeit nicht zu bereisen. Die Krisengebiete im Nordsudan, die wir vielleicht noch in Erinnerung haben, wie Darfur und Nuba sollten auch nicht besucht werden, hierfür gibt es von der Sudanesischen Regierung auch keine Reiseerlaubnis. Das Gebiet zwischen Khartoum und Ägypten, der Teil also, den diese Reise betrifft, ist völlig sicher und ruhig. Es ist der „Vorteil“ eines Polizei- und Militärstaates, dass die Sicherheit profitiert. Polizeikontrollen befinden sich an jeder Ecke – für uns Touristen ist diese Routine schnell erledigt – wir verteilen Kopien der Fotoerlaubnis, des Reisepasses, der Reiseroutenbewilligung und noch paar andere Papiere und schon sind die Beamten sehr zufrieden.

In Khartoum muss man auf Taschendiebstahl achten.

Mit dem vorgeschlagenen Programm möchte ich Ihnen eine Mischung aus Kultur, Landschaft und Begegnung mit Menschen bieten. Wir reisen langsam und gemütlich, wir haben Zeit, um mit den Beduinen am Brunnen zu plaudern, hier und dort zu verweilen, Tee bei einer von den vielen Teefrauen zu trinken, zu fotografieren, spazieren zu gehen und auch mal zu verweilen und Land und Leute auf uns wirken zu lassen.

Weitere Reiserouten gerne auf Anfrage – interessant und auch sicher zu bereisen sind der Osten am Roten Meer mit Port Sudan und Suakin und die Gegend im Südosten bei Kassala im Gebiet der Flüsse Atbara, Rahad, Dinder, Blauer und Weißer Nil bis Kosti.

Artikel zum Thema auf Spiegel Online: Der friedliche Sudan: Durch die Wüste zu den Tempeln